FAQ des guten Schlafs

  • Welche ist die richtige Matratzengröße für mich?
    • Das 1 x 1 der Höhe x Breite

      Zwei Faktoren entscheiden über die richtige Matratzengröße: dein Bettgestell und dein Schlafverhalten. Besitzt du bereits ein Bettgestell, dann sind deiner Fantasie natürlich deutliche Grenzen gesetzt, z. B. aus Gusseisen, Holz oder Pressspan.

      Wenn dir dein Bett die Entscheidung nicht abnimmt, dann definiere Schlaf-Luxus für dich: Möchtest du dich großzügig im Schlaf ausbreiten? Oder dich lieber eng an deinen Partner kuscheln? Ist viel Liegefläche die Gönnung oder die Verschwendung? Brauchst du viel Raum für Schlaf oder viel Raum um dein Bett herum?

      Die Matratzen-Standardmaße decken grundsätzlich alle Bedürfnisse ab:
      - Kinderbettmatratze: 70x140 cm - Einzelmatratze: 90x200 cm - Doppelmatratze: 140x200 cm, 160x200 cm oder 180x200 cm

      Doch nicht jedermanns Schlaf-Luxus entspricht dem Standard. Zum Glück sind Matratzen heute in allen erdenklichen Abmessungen als Sonderanfertigung erhältlich. Einfach mal nachfragen!

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  • Welcher Schlaftyp bin ich?
    • Ob Seitenschläfer, Rückenschläfer, Bauchschläfer oder Traumtänzer – deine favorisierte Liegeposition hat entscheidenden Einfluss darauf, welche Matratze zu dir passt.

      Seitenschläfer: Du brauchst eine Matratze, die in wichtigen Punkten auch mal nachgibt.

      Unter allen Schlaftypen ist der Seitenschläfer der am weitesten verbreitete. In dieser Position ruht der gesamte Körper auf drei fixen Punkten: den Füßen, der Hüfte und den Schultern. Dabei wird der Rücken optimal entlastet – vorausgesetzt Schulter und Becken können tief in die Matratze einsinken und die Wirbelsäule eine gerade Linie bilden.

      Die beste Grundlage dafür sind zonierte Matratzen: Im Schulter- und Beckenbereich sind sie jeweils mit einem tiefen Einschnitt oder weicherem Schaumstoff ausgestattet. So können Schulter und Becken angenehm einsinken. Die dazwischenliegenden Zonen geben einen höheren Widerstand, um die Wirbelsäule ausreichend zu stützen.

      Rückenschläfer: Du brauchst eine Matratze, die dich flachlegt.

      Den Schlaf in Rückenlage bevorzugen nur sehr wenige Menschen. Folglich müssen sehr wenige Rücken nachts einen Großteil des Körpergewichts tragen. Aber auch diese verdienen eine gute Nacht.

      Darum empfehlen wir, eine möglichst flache Liegeposition einzunehmen. Tschüss, hohe Kissen! Tschüss, angestellter Lattenrost! Erst wenn die Matratze eine ebene Position des Rückens ermöglicht, wird der Schlaf zum Vergnügen. Vergleichbar mit dem Seitenschläfer können flexible Zonen dafür sorgen, dass sowohl die Schultern als auch der untere Rücken einsinken und die Wirbelsäule eine gerade Linie beschreibt. Damit der Körper an Schulter und Becken jedoch nicht zu tief einsinkt, sind etwas härter ausgebildete Liegezonen empfehlenswert. Alternativ kann eine Viskomatratzenauflage die Liegezonen mit ihrer geraden Struktur ausgleichen.

      Bauchschläfer: Du brauchst eine Matratze, die dir widerstehen kann.

      Wer gern in Bauchlage schläft, sollte besonders auf seinen Nacken achtgeben. Damit dieser nicht überstreckt wird, liegt er idealerweise als ebene Verlängerung der Wirbelsäule auf, z. B. mit Hilfe eines Nackenkissens. Der Beckenbereich darf in dieser Schlafposition nicht eintauchen, da sich der Rücken sonst durchbiegen könnte. Für Frauen kann jedoch eine Komfortzone im Brustbereich sehr angenehm sein.

      Eine zonierte Matratze ist nicht essentiell. Eine gerade Oberfläche positioniert den Bauchschläfer bereits optimal. Einschnitte an der Oberfläche des Materials sorgen für eine ausreichende Durchlüftung. Komfortzonen im Brust- und Bauchbereich können durch eine Kombination mit einer Viskomatratzenauflage (auch »Topper«) realisiert werden.

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  • Welche Matratze ist bei Wirbelsäulenproblemen empfehlenswert?
    • Hauptsache-Ohne-Schmerzen-Schläfer: Du brauchst eine feinfühlige Matratze.

      Damit du selbst bei einer Wirbelsäulenerkrankung schmerzfrei liegen kannst, benötigst du eine elastische, biegsame und in mehrere Liegezonen unterteilte Matratze. Die Wirbelsäule muss sich in die jeweiligen Liegezonen der Matratze einpassen können, sodass keine Schmerzen durch eine Krümmung entstehen.

      Dort, wo der Körper fest aufliegt – im Schulter-, Becken-, Knie- und Fußbereich – sollte die Matratze punktuell nachgeben. Der Lendenbereich hingegen muss abgestützt werden. Eine harte Unterlage kann zeitweise entspannend sein, ist aber für die Dauernutzung bei chronischen Rückenbeschwerden nicht empfehlenswert. Stattdessen eignen sich Matratzen mit mittlerem Härtegrad kombiniert mit einer Viskosematratzenauflage (Topper).

      Die Matratzen-Standardmaße decken grundsätzlich alle Bedürfnisse ab:
      - Kinderbettmatratze: 70x140 cm - Einzelmatratze: 90x200 cm - Doppelmatratze: 140x200 cm, 160x200 cm oder 180x200 cm

      Zu wichtig fürs Kleingedruckte: Eine Matratze kann wunderbar Linderung verschaffen, aber nicht heilen.

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  • Was für Matratzen benötigen Kinder und Jugendliche?
    • Matratzen wie die Großen. Nur kleiner.

      In der Wachstumsphase wird die Wirbelsäule noch nicht durch eine ausgewachsene Muskulatur geschützt und abgestützt. Die typische S-Form bildet sich zudem erst im 12-ten bis 15-ten Lebensjahr heraus. Darum benötigen Kinder nicht nur eine etwas härtere Matratze als Erwachsene, sondern auch eine auf ihre Körpergröße abgestimmte. Nur so profitieren sie von den für Kinder und Jugendliche zugeschnittenen Liegezonen. Vom Kleinkind bis zum Jugendlichen sollte die Matratze darum mehrmals erneuert werden.

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  • Welchen Einfluss hat das Material meiner Matratze?
    • In welche Schaumwelt willst du eintauchen?

      Das Material, aus dem dein Matratzenkern besteht, bestimmt wesentlich deinen Liegekomfort. Zu den gebräuchlichsten Materialien gehören Kaltschaum und viskoelastischer Schaum.

      Kaltschaummatratzen: Ein Schaum, der sich ganz nach dir richtet.

      Kaltschaum zeichnet sich durch unregelmäßige, grobe Poren mit einer offenen Zellstruktur aus. Diese machen das Material äußerst luftdurchlässig, komfortabel und garantieren eine besondere Federkraft. Veränderst du deine Schlafposition, nimmt Kaltschaum seine ursprüngliche Form problemlos wieder an. Darüber hinaus sind Kaltschaummatratzen atmungsaktiv, haben eine hervorragende Punktelastizität und stützen den Körper optimal. Ein weiteres Plus: Schaumstoff eignet sich besonders gut für Allergiker, da er sich leicht reinigen und auslüften lässt. Zudem wird er aus Materialien gefertigt, die wenige Allergene beinhalten.

      Viskomatratzen: Ein Schaum, der gern kuschelt.

      Viskoelastischer Schaum reagiert auf Körperwärme und Körperdruck. Dadurch sinkst du wohlig leicht in die Matratze oder Matratzenauflage ein. Veränderst du deine Liegeposition, begibt sich die Viskomatratze zeitverzögert in ihre ursprüngliche Form zurück. Aufgrund ihrer optimalen Punktelastizität eignet sich dieses Material besonders für Menschen mit Rückenbeschwerden: Alle Teile des Körpers werden gleichmäßig entlastet. Die Wirbelsäule kann in einer geraden Position gehalten werden. Um einen unangenehmen Wärmestau zu verhindern, solltest du beim Kauf einer Visko-Auflage (auch »Visko-Topper«) darauf achten, dass genügend Lüftungskanäle im Schaum vorhanden sind.

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  • Welchen Einfluss haben Härtegrade?
    • Gefühltes Wissen, großer Einfluss.

      Für den Härtegrad von Matratzen gibt es leider keine Norm. Darum kann die Festigkeit trotz einheitlicher Benennung des Härtegrads von Hersteller zu Hersteller stark variieren. Für unsere Matratzen geben wir folgende Empfehlung je nach Körpergewicht:

      - Härtegrad H2 (mittelfest): bis 50 kg
      - Härtegrad H3 (fest): über 50 kg
      - ab 100 kg bitte auf Anfrage

      Die Wahl des Härtegrads sollte sich aber auch immer nach deinem persönlichen Empfinden richten, nicht nur nach deiner Waage.

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  • Welche Rolle spielt mein Kissen?
    • Im besten Fall eine tragende.

      Dein Kissen sorgt dafür, dass deine Halswirbelsäule nicht abknickt und der Hohlraum zwischen Kopf und Schulter im Halsbereich gut ausgefüllt ist. Darum sollte dein Kopf auf dem Kissen liegen, nicht die Schulter. Eine Kissengröße von 80x80 cm ist zwar weit verbreitet, aber aus ergonomischer Sicht daher ungeeignet. Passender sind Kissen in kleineren Größen, z. B. 80x40 cm und 60x35 cm.

      Wir empfehlen Viskokissen: Sie stützen die Halswirbelsäule in der Seitenlage vollkommen gerade ab und sorgen auch in Rückenlage dafür, dass sie ihre natürliche S-Form beibehalten kann. Dabei ist es ganz egal, ob das Kissen vorgeformt ist oder du es so hinknuddelst, dass es passt.

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  • Wozu benötigt man einen Topper?
    • Um den Schlafkomfort noch zu toppen natürlich.

      Ein Topper ist eine Auflage, die sich in den schon vorhandenen Matratzenbezug integrieren oder mit einem eigenen Bezug auf die Matratze auflegen lässt. Sie schont nicht nur die Matratze, sondern kann auch die Liegequalität erheblich aufwerten. So lassen sich mit einem Visko-Topper nachträglich mehrere Liegezonen simulieren oder zu feste Matratzen ausgleichen.

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  • Ist es riskant, meine Matratze online zu kaufen?
    • Als Online-Fachhändler können wir dir ja nur eine Antwort geben: Natürlich nicht.

      Im Ernst: Du gehst sogar ein geringeres Risiko ein als bei einem Kauf im Geschäft nebenan. Denn unsere Matratzen kannst du 30 Nächte lang testen. Wenn also dein Rücken, dein Kopf oder dein Bettgefährte Einwände haben, kannst du sie innerhalb dieses Zeitraums kostenfrei an uns zurückschicken. Kaufst Du deine Matratze hingegen im Laden, besteht kein Rückgaberecht wie bei Internetkäufen – und du kannst meist auch nicht länger als 5 Minuten auf ihr probeliegen. Andere Online-Händler bieten sogar 100 Tage Rückgaberecht an. Wir glauben aber, dass du dein Schlafgefühl auch innerhalb eines Monats sehr gut einschätzen kannst. Und wer will schon ewig zuhause eine unpassende Matratze rumliegen haben?

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